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Unsere Kirche ist nach dem Heiligen
St. Martin benannt.


1871 wurde das Kirchengebäude im Stil des ausgehenden 19. Jahrhunderts anstelle der 1856 abgebrannten Kirche errichtet. Erhalten geblieben sind das barocke Portal auf der Nordseite der Kirche und der Grabstein des letzten katholischen Pfarrers vor der Reformation.
(Die Reformation vollzog sich 1542 auf friedliche Weise.)
Die beiden Figuren links und rechts vom Altarraum stammen ursprünglich nicht aus dieser Kirche. Die eine stellt Maria mit dem Kind dar. Wen die andere darstellt ist nicht gewiss, eventuell Elisabeth. Anfang der siebziger Jahre wurde der Innenraum der Kirche im Zuge einer Renovierung neu gestaltet. die Kirche vor der RenovierungDas unbequeme Kirchengestühl wurde ersetzt, die Emporen verkürzt, der hölzerne Altar und die Kanzel sowie eine kleine Sakristei entfernt.
Die Orgel stammt von der Firma C. Voigt aus Halberstadt und hat zwei Manuale und ein Pedal sowie 14 Register.
Das Gelände rings um die Kirche wurde früher als Friedhof genutzt. Ein paar einzelne Grabsteine erinnern noch an diese Zeit.
Sowohl das Kirchengebäude als auch das Pfarrhaus wurden im Jahr 2001 unter Denkmalschutz gestellt.
Kirchenbesichtigungen sind fast jederzeit möglich (einfach im Pfarramt nachfragen). Durch die gute Akustik des Kirchenraums bietet es sich an, in jedem Jahr eine Reihe von Konzerten zu veranstalten
(meist in der wärmeren Jahreszeit). 
Weitere Auskünfte erhalten Sie im Pfarramt .

Aktualisiert (Dienstag, 12. Mai 2009 um 10:26 Uhr)